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		<title>Lorbeer Pferdeschutz</title>
		<link>http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/index.php</link>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<copyright>Copyright 2012, Lorbeer</copyright>
		<managingEditor>Lorbeer</managingEditor>
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			<title>Danke an ein großartiges Pferd</title>
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			<description><![CDATA[Seit einigen Wochen berichten wir nun schon über den Werdegang, das Auf und Nieder während der Behandlungen und Versorgungen, und letztlich auch das traurige Ende von Pascha. Einige Menschen die diese Geschichte verfolgt haben richteten im Verlauf dieser Zeit ihre Einstellungen neu aus, andere fühlten sich bestätigt. Entgegen einigen Postings bei wkw sind wir jedoch der Meinung, dass Pascha nicht umsonst gestorben ist. <br /><br />Wo fängt Tierschutz an und wo hört er auf?<br />Wir haben in einem vorangegangenen Posting über die Vorteile einer Zweitmeinung, einer &quot;second opinion&quot; berichtet, und man ist gut beraten diese auch einzuholen. <br />Natürlich gibt es auch noch Dritt-, Viert-, und Fünftmeinungen, von mir aus auch noch mehr, die letztlich ausschlaggebende Entscheidung die man nach dem Abwägen all dieser Meinungen fällen muss und manchmal über Leben und Tod entscheidet, hat man ganz allein zu fällen. Und so unangenehm wie es sich anhört, der Zeitpunkt für diese Entscheidung rückt unaufhaltsam näher und beginnt mit der Übernahme der Verantwortung über das Tier, oftmals also schon im Fohlenalter.<br /><br /><img src="images/ethik.png" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br />Die ethischen Grundsätze des Pferdefreundes sollte jeder Pferdebesitzer kennen!<br /><br />Der 9. und letzte Grundsatz ist der wohl Emotionalste von allen. Wörter wie Verantwortung, erlösen, sachliche Einschätzung, qualvoll, Tötung, Leiden oder letzte Entscheidung unterstreichen, dass es sich nicht um leichte Kost handelt. Trotzdem kommen wir Pferdefreunde nicht drum herum. <br /><br />Am Ende einer Beziehung zwischen Mensch und Pferd beweist sich das Verantwortungsbewusstsein dem Lebewesen Pferd gegenüber.<br /><br />Ich vergleiche diese Mensch-Pferd-Beziehung mit einer Wurzel die tief in mir drin steckt, je fester und vertrauter diese Beziehung ist, umso tiefer reicht die Wurzel. Wenn der Partner Pferd gehen muss, wird diese Wurzel herausgezogen und hinterlässt ein Loch, klein oder groß. Dieser Platz in mir ist nun frei für eine neue Beziehung aber es dauert bis hier etwas wächst. Zuerst ist dort ein Schmerz der nichts Neues zulässt.<br />Vor 6 Jahren habe ich mich das erste mal mit einem Pferd eingelassen, einem Araber mit dem klangvollen Namen Shahran. Shahran war geduldig mit mir, er hat mir meine vielen kleinen Fehler verziehen. Ich weis es, weil ich ihn oft auf der Weide vollquatsche, einfach so. Wenn Shahran einmal gehen muss… ich habe Angst davor denn die erste Wurzel von allen reicht wohl am tiefsten.<br /><br />Meine Begegnungen mit Pascha kann ich im Vergleich zu Shahran als überschaubar einstufen und trotzdem, als Pascha starb ging es mir weiß Gott nicht gut. Hier habe ich zum ersten mal einen Eindruck davon bekommen, was wohl eines Tages auf mich zukommt. Ein ganz ausschlaggebender Aspekt einer Mensch-Pferd-Beziehung ist meiner Meinung nach, ob ich das Tier täglich, gelegentlich, monatlich oder jährlich einmal &quot;um mich herum habe&quot;. Ich rede bewusst nicht von &quot;gesehen habe&quot; denn der Mensch besitzt noch weitere vier Sinne und hier sage ich nur &quot;Wurzelbildung&quot;. Mehr Sinne, mehr Eindrücke, mehr Wurzel und letztlich mehr Schmerz wenn der Partner Pferd geht.<br />Auch Pascha hat bei mir ein Loch hinterlassen, immerhin habe ich ihn täglich gesehen, genau 53 Tage. Vielleicht habe ich ihn durch die Behandlungsversuche, dass tägliche Beurteilen der Fortschritte, die Gefühle bei Rückschritten und das Niederschreiben seiner Zeit bei uns intensiver wahrgenommen wie so manch anderer. Ich maße mir nicht an das zu beurteilen, denke mir aber meinen Teil.<br /><br />Ein Vertrag zwischen Mensch und Pferd – der Sachkundenachweis<br />Als gewerblicher Tierhalter muss man heute einen Nachweis erbringen, ob man die Fachkompetenz hat um Pferde halten zu können. Fütterung, Haltung, Pflege und Krankheiten gehören hier zum Repertoire. Meine Frau hat zudem noch den Beruf Pferdewirt (FN) gelernt, mit dem Schwerpunkt Zucht und Haltung. Oft lesen wir kopfschüttelnd wie Menschen sich offenbar das Fachwissen lückenhaft anlesen oder es von anderen Pferdehaltern aufschnappen, um dann mit der neuen Erkenntnis wiederum andere zu beraten. Aus unserer Sicht muss jeder Pferdehalter ob nun gewerblich oder privat diesen Sachkundenachweis ablegen, wir sind das unseren vierbeinigen Freunden einfach schuldig.<br /><br />Robustpferdehaltung bedeutet nicht das Tier bei Wind und Wetter draußen stehen zu lassen, genaugenommen ist Robusthaltung viel aufwendiger als Boxenhaltung. Kenntnis über Endo- und Ektoparasiten sowie deren Übertragung und Bekämpfung spielen hier eine große Rolle, parallel dazu Weidemanagement und -pflege, oder Kenntnisse über Zeigerpflanzen, Verfahren der Bodenbearbeitung und Grünlandpflege usw. Ja richtig, kann man alles seinem Bauern überlassen wo man sein Pferd eingestellt hat, dann aber bitte nicht mitreden, diskutieren und beraten.<br /><br />Viele, sehr viele Pferde werden täglich geschlachtet. Der Mensch mit seinem Konsumverhalten ist der Grund hierfür, entweder direkt durch den Verzehr von Pferdefleisch oder indirekt weil der treue Begleiter Bello oder Hasso ja auch was fressen will. Bis zu diesem Punkt finde ich noch nicht mal etwas Verwerfliches an dieser Tatsache. Tiertransporte quer durch die Republik zu billigen Großschlachtereien oder Tierentwürdigendes Abschneiden von Mähnen und Schweifen bevor es in den gekachelten Raum geht, das ist in der Tat ein Umstand der zum Himmel schreit. Rigoroses Abkaufen dieser armen Kreaturen ist garantiert der falsche Weg denn er würde den Pferdemarkt mit vielen todkranken oder zumindest unreitbaren Pferden übersähen. Gezieltes Aufkaufen von zum Teil kerngesunden jungen Pferden die unmittelbar direkt neben diesen Todkranken beim Schlachter stehen, wäre da schon eine Alternative. Aber bitteschön ausschließlich für sich, nicht für andere die noch nicht einmal namentlich feststehen.<br /><br />Diese Abkäufe, Rettungsaktionen und Notvermittlungen werden zum größten Teil durch verzweifelte und emotional völlig aufgewühlte Pferderetter durchgeführt, größtenteils ohne jegliche Ausbildung Pferde in der Kürze der Zeit vernünftig beurteilen zu können. Ich habe Verständnis dafür, könnte ich auch nicht und ich bin mir sicher, dass auch meine Frau hier in ihrer Objektivität an ihre Grenzen stoßen würde und sie hat diese &quot;Pferdebegutachtungen&quot; immerhin während ihrer Ausbildung gelernt. Dann aber werden die hastig geretteten Pferde vermittelt, geritten, Enttäuschung erlebt weil das Pferd wirklich nicht reitbar ist, zurückgegeben und sich darüber mit dem Retter vollkommen zerstritten, oder direkt im Abseits geparkt und sich um die Entscheidung gedrückt die eigentlich schon gefällt war bevor das Pferd &quot;gerettet&quot; wurde. <br /><br />Wenn ich Pferde vorm Schlachter rette muss mir jederzeit bewusst sein, dass ich eine Niete ziehe die ich nicht gebrauchen kann! Schlechtes Pferdematerial nennt das der Fachmann. Wem diese letzten zwei Sätze schon zu kaltschnäuzig waren sollte sich niemals in die Nähe von solchen Märkten begeben, weder real noch im www. Hier muss man eine harte, abgewixte Sau sein und das ist leider genau das Gegenteil von einem &quot;Retter&quot;.<br /><br />Pascha ist tot, aber er hat uns eine Nachricht hinterlassen. <br /><br />&quot;Vergesst uns nicht, wenn ihr euch für uns entschieden habt. Gebt uns die Würde die wir verdienen, denn wir sind wunderbare Geschöpfe. Entscheidet ausschließlich zu unserem Wohl und tragt Verantwortung. Und am Ende, wenn ihr das beherzigt, geht den letzten Weg mit uns gemeinsam und seit gewiss, wir können euch verzeihen&quot;<br /><br /><img src="images/pascha10.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br />Pascha und seine Regenbogenbrücke<br /><br />Christian, der Schreiberling vom Lorbeerteam]]></description>
			<category>Pascha und Flora</category>
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			<author>Lorbeer</author>
			<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 15:28:02 GMT</pubDate>
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		</item>
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			<title>Ich weiß nicht wo ich anfangen soll</title>
			<link>http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/index.php?entry=entry100416-170855</link>
			<description><![CDATA[Professionelles Arbeiten verlangt viel von einem Menschen ab. Um einen Beruf mit Herz und Seele auszuführen bedarf es neben Fachkompetenz noch einer viel wichtigeren Komponente, der des Menschen, das individuelle an ihm. Akzeptanz und Ansehen erreicht man einzig und allein durch beispielhaftes Vorleben, und dieser Umstand erfährt eine Quadratur beim Umgang mit Kindern. <br /><br />Kinder lernen schnell und sind Meister des Kopierens des Verhaltens von Erwachsenen. Unser Kundenstamm besteht zum größten Teil aus Kindern, und sie interessieren sich für Pferde. Aus diesem Grund werden wir täglich beäugt, gefragt, gecheckt, für cool oder uncool eingestuft… in jedem Fall stehen wir ständig unter Beobachtung. <br /><br />Meine Frau und ich haben uns für dieses Leben entschieden, um Zwei Dinge miteinander zu kombinieren, von denen wir uns sicher sind das wir hier was auf der Kette haben: Feingefühl im Umgang mit Menschen und Tieren, in diesem Fall Pferden. Um uns hier nicht in eine unsägliche Reihe von Labertaschen und Pferdeflüsterern einzureihen haben wir uns Qualifiziert, staatlich, vor der IHK sowie der FN. In einigen Sektoren dieser Ausbildungen können wir auf über 15 Jahre Erfahrung zurückblicken.<br /><br />Beispiel vorleben…<br />Was ich gebe, welche Werte ich vermittele und vorlebe, diese Werte kann ich abverlangen… oder ich muss damit leben. Nachdem ich die letzten Tage im social network wkw mitgelesen habe kann ich kaum in Worte fassen, welche Wut ich eigentlich im Bauch habe. Um meiner ganz persönliche Meinung hier Ausdruck zu verleihen müsste ich mich eines ganzen Lexikons voll von fäkalem Vokabular bedienen. Meine Wut sagt mir mach doch, mein Verstand, und der hat Gottlob ganz im Gegensatz zu einer beträchtlichen Anzahl von Menschen immer noch die Oberhand, dieser Verstand sagt mir: lass es.  Zwei Gründe sprechen dagegen: erstens will ich mich nicht auf dieses Niveau herab lassen und zweitens gebe ich damit meinen überwiegend minderjährigen Kunden sowie meinen Kindern ein schlechtes Vorbild. Also…<br /><br />Das Ende professionellen Handelns ist meist erreicht, wenn es persönlich wird. <br /><br />Am Montag ist Pascha gestorben. Seinen Tod konnten wir nicht verhindern, lediglich die Umstände wie er diese Welt verlassen hat. Über sein Erbe was er uns überlassen hat, werde ich mir noch Gedanken machen wie ich es am besten hier Niederschreibe. Im Moment ist es mir emotional nicht möglich. Natürlich trauere ich auch um dieses Pferd, aber was mich fertig macht sind die Menschen im Hintergrund, die ehemaligen &quot;Besitzer&quot; und &quot;Pfleger&quot; und ihre ewigen Anfeindungen.<br /><br />Neben der in den voran gegangenen Postings erwähnten Spendergemeinschaft haben auch noch andere Menschen bei der Pflege von Pascha und Flora unterstütz. Menschen die noch viel sensibler und emotionaler reagieren als wie Erwachsene: meine Töchter im Alter von 10 und 11 Jahren. Es lies sich nicht verhindern, dass auch sie eine Beziehung zu Pascha aufgebaut haben. <br /><br />Während Pascha sterbend auf der Wiese lag habe ich meine Töchter ins Haus geschickt, ich selber musste schon in meiner Kindheit Pferde des Betriebes meiner Eltern &quot;gehen lassen&quot; und ich weiß wie emotional belastend das ist. Meine Kinder haben den Tod von Pascha verarbeitet indem sie Bilden von ihm gemalt haben.<br /><br /><img src="images/kind1.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br />Geri 11 Jahre<br /><br /><img src="images/kind2.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br />Lu 10 Jahre<br /><br />Wir sind eine Familie, wir kümmerten uns um Pascha, wir das sind Alex, Chris, Geri und Lu!<br /><br /><img src="images/wkw6.png" width="500" height="69" border="0" alt="" /><br /><br />Und DAS liebe Gudrun Marie ist für mich eine echte Herausforderung meinen Kindern beizubringen. Die Frage was sie denn nun falsch gemacht haben, würde ich gerne an Sie weitergeben.<br />]]></description>
			<category>Pascha und Flora</category>
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			<author>Lorbeer</author>
			<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 15:08:55 GMT</pubDate>
			<comments>http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/comments.php?y=10&amp;m=04&amp;entry=entry100416-170855</comments>
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			<title>Second Opinion</title>
			<link>http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/index.php?entry=entry100411-223351</link>
			<description><![CDATA[Wie bereits in einem voran gegangenen Posting erwähnt, gehört Pascha einer Spender-Gemeinschaft die sich alle Rechte und Pflichten die dieses Pferd angehen teilen. In den vergangenen Wochen haben wir viel mit dem Dicken unternommen. Abwechselnd wurde spaziert, gestriegelt und gebürstet, entwurmt, behandelt gemacht und getan. <br /><br />Viel hat sich dabei in Paschas Leben verändert. Er hat gelernt einem geregelten Tagesablauf zu folgen. Viele Menschen haben sich in den vergangenen Wochen täglich um Pascha gekümmert. <br /><br />Vor ein paar Tagen hatten wir einen Tierarzt gerufen, da wir ein Problemkind auf unserem Hof stehen haben. Eins unserer Schulpferde hat sich bei einem Ausritt verletzt und wir wollten die Sache abgeklärt wissen. Wie es in Betrieben mit vielen Pferden so ist, schaut man ganz unbürokratisch auch noch schnell auf einen anderen Delinquent und so haben wir unseren Tierarzt in den Laufstall von Pascha gelotst. <br /><br />„Oh, diesen Geruch kenne ich“ waren die ersten Worte. Seit dem Pascha auf unserer Pflegestelle steht haben wir diesen üblen Geruch an ihm bemerkt. In den Postings vom 27.02., 02.03. und 09.03. wurde über Paschas Nasenausfluss berichtet, dabei haben wir mit der Gabe von diversen homöopathischen Mitteln und ACC versucht die Atemwege „in den Griff“ zu bekommen. Bei der Erstuntersuchung vom Pascha wurde vom behandelnden Arzt eine Nebenhöhlenvereiterung bzw. ein Abszess vermutet. Die nun neue Diagnose sieht düster aus. Paschas Nüsterausfluss rührt von einem Eiterherd in den Knochen her. <br /><br />Bereits Ende Februar fiel uns auf, dass Pascha des Öfteren zerkaute Nahrung aus seinen Nüstern lief. Für eine Schlundverstopfung war es viel zu wenig, und die ganze Sache lief nur einseitig ab. Nach eingehenden Gesprächen scheint nun klar zu sein, dass es eine Verbindung zwischen Paschas Maul und seinen Nebenhöhlen gibt. Die Ursache dafür kann eine Verletzung oder ein heraus gebrochener Zahn sein. Wie auch immer, diese Sache ist schon sehr alt denn Pascha nimmt Nahrung auf, er scheint sich mit dieser Situation arrangiert zu haben.<br /><br />So nach und nach verdichten sich Angaben über den Gesundheitszustand von Pascha und Flora von Personen, die die Pferde vor Wochen beim Veterinäramt gemeldet haben. Andere Angaben zerschlagen sich dafür und stellen sich als „Blubb“ heraus. Wir stehen in Kontakt mit diesen Personen und haben eine Aussage zur Kenntnis genommen, demnach besteht dieses „Ausflussproblem“ schon seit geraumer Zeit. Den Aussagen nach hat Pascha diese Erkrankung seit mindestens Mitte letzten Jahres.<br /><br />Durch den Ausfluss von süßlich stinkendem Eiter wurde uns in Verbindung mit der Aussage des Tierarztes klar, dass ein oder sogar mehrere Knochen in Paschas Schädelbereich betroffen sind und sich zersetzen. Unser Tierarzt hat hier klare und erklärende Worte gefunden. Der Grad der Zerstörung könnte durch eine röntgentechnologische Untersuchung abgeklärt werden. Damit Pascha nicht irgendwann an einer Blutvergiftung erkrankt, müsste ein Abstrich des Eiters genommen werden um das „passende“ Antibiotika zu finden. Der Eiterherd könnte in einer Klinik lokalisiert, und müsste nach einem operativen Eingriff wenigstens 4 Wochen gespült werden.<br /><br />Eigentlich fällt mir das Schreiben nicht allzu schwer, bisweilen macht es sogar Spaß. Grundvoraussetzung ist, das mich das Thema anspricht. Es gibt jedoch auch Themen die mich weiß Gott nicht ansprechen, umso schwerer tue ich mich beim Schreiben. Bereits im Vorfeld konnte ich abschätzen, dass ich diese Zeilen nicht einfach von meiner Seele tippen werde.<br /><br /><img src="images/pascha9.jpg" width="374" height="500" border="0" alt="" /><br /><br />Viele Menschen fragen sich wo Tierschutz eigentlich anfängt und wo er zu einer Farce wird. Oft spielen Gefühle eine ausschlaggebende Rolle bei der Beurteilung solcher Situationen wie wir sie zur Zeit mit Pascha erleben. Eine Zweitmeinung oder „Second Opinion“ kann hier oft auf den richtigen und zum Wohl des Tieres besten Weg führen. Auch wenn hier auf dem Pflegehof eine ganze Reihe von „Profis“ arbeiten würden wir die nun ausstehende Entscheidung gerne abgeben. Euer Lorbeer Team.]]></description>
			<category>Pascha und Flora</category>
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			<author>Lorbeer</author>
			<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 20:33:51 GMT</pubDate>
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		</item>
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			<title>Zeigt her eure Füße</title>
			<link>http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/index.php?entry=entry100331-230703</link>
			<description><![CDATA[Heute war es wieder soweit. Unser Hufbeschlags-Lehrschmied nebst Gefolge hatte sich angekündigt und stand pünktlich im Hof. Nachdem unsere Schulpferde versorgt, ausgeschnitten, beschlagen, mani- und pedikürt waren ging es wieder einmal um Paschas Hufe.  <br /><br />Bereits am 03.03.2010 wurden bei Pascha die Hufe gekürzt. Damals wurde nur ein Stück des Hufes abgenommen, damit sich der Dicke an die neue Stellung seiner Füße gewöhnt. Diese Verfahrensweise wurde mit dem Leiter der Lehrschmiede abgesprochen und heute sollte nun der zweite Schritt der Kürzung erfolgen.<br /><br />Bereits damals hatten wir eine Sedierung mit Sedalin vorgenommen, wir haben in unserem Posting über die unterschiedliche Wirkung bei Pferden berichtet. Damit es Pascha heute nicht wieder aus den Latschen hebelt, haben wir uns auf die Hälfte der Dosis von damals geeinigt. Zusätzlich haben wir einen anderen Ort gewählt, damit Pascha nicht unseren Innenhof mit der nun folgenden Prozedur verbindet. Wir haben also eine kleine Herde von Tieren auf einer Paddockweide postiert und Pascha mittendrin hufschmiedetechnisch versorgt.<br /><br /><img src="images/flora-macao.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br />Flora und Macao schauen interessiert zu<br /><br />Etwa 10 Minuten nach Gabe der Sedierung hat sich der erste Schmied an Pascha heran gewagt… und wurde forsch abgewiesen. Sedalin hatte offensichtlich seine Wirkung noch nicht entfaltet und zu unserer Verblüffung stellten wir fest, dass Pascha mit seinen Tritten nicht scherzt. Pascha droht nicht, er tritt und dass mit allem was sein Bein hergibt, Achtung war angesagt. Es ist zurzeit nicht absehbar, ob Pascha jemals ohne Sedierung einem Hufschmied gegenüber treten kann. Wenn nicht, OK dann soll es eben so sein. Pascha ist damit nicht das einzige Pferd, was nicht ohne Medikamente Menschen an seinen Hufen manipulieren lässt.<br /><br />Etwa 20 Minuten nach der Gabe von Sedalin konnte mit der Arbeit begonnen werden. Eine erste Bestandsaufnahme brachte eine kleine Strahl-Fäule an Tageslicht. <br /><br /><img src="images/pascha-faeule.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br /><br />In weiteren Schritten wurde dann rundherum Horn abgenommen und geraspelt, was das Zeug hielt.<br /><br /><img src="images/pascha-raspeln.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br /><br />Gegen Ende der Arbeit fing Pascha an, sein Gewicht weiter und weiter auf die Helfer zu verlagern. Die Sedierung war offensichtlich doch zu stark und wir hatten Angst, dass er fällt. Die Angst dauerte nicht lange… und Pasch sackte zusammen. Zum Glück wurde der Schmied nicht vollkommen unter Pascha begraben und er konnte sich befreien, Glück gehabt. Trotz dieser Situation hatten die Jungs der Lehrschmiede die Lage im Griff, sie standen nicht ohne Grund zu dritt um das Pferd, sind eben Profis.<br /><br /><img src="images/pascha-hufe.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br />Sorry hier ist der Schalk mit mir durchgegangen aber irgendwie müssen wir Personen auf Bildern unkenntlich machen.<br /><br />Nach kurzer Zeit stand Pascha von selbst wieder auf und der letzte Huf konnte bearbeitet werden. Pünktlich zum Ende der Arbeit sackte Pascha dann aber abermals zusammen, diesmal für länger.<br /><br />Pascha ist ein tapferer Kerl, der sich mit seiner Situation arrangieren kann. Wir sind uns mit Abschluss der Arbeit und den gesammelten Eindrücken ziemlich sicher, dass er nie ohne Sedierung einen Schmied an sich heran lässt. Aber ebenso wie er uns mit seiner „Tretfreude“ überrascht hat, hat er vielleicht auch hier noch etwas in petto und irgendwann klappt’s doch…<br /><br />An dieser Stelle wollen wir noch mal die hervorragende Arbeit unserer Hufbeschlags-Lehrschmiede hervorheben und uns für die Geduld und tolle Zusammenarbeit bedanken. Und an Pascha:<br /><br /><img src="images/pascha-schlaeft.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br /><br />Sweet Dreams. Euer Loorbeer-Team]]></description>
			<category>Pascha und Flora</category>
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			<author>Lorbeer</author>
			<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 21:07:03 GMT</pubDate>
			<comments>http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/comments.php?y=10&amp;m=03&amp;entry=entry100331-230703</comments>
		</item>
		<item>
			<title>Es war einmal…</title>
			<link>http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/index.php?entry=entry100329-225234</link>
			<description><![CDATA[Lange Zeit war es ruhig um Pascha und Flora. Beide Pferde stehen seit über einem Monat auf unserem Hof und kämpfen sich Stück für Stück in ihr Leben zurück. Die Umstände wie die beiden überhaupt in diese Situation gekommen sind, wurden nicht nur hier erläutert, sondern auch in Social Networks diskutiert. Nun kommt langsam wieder Schwung in die Geschichte.  <br /><br />Hier noch einmal die Fakten:<br />Am 19.02.2010 übergibt uns das Veterinäramt zwei Pferde, eine Stute und einen Wallach. Beide in einem katastrophalen Zustand. Die Pferde standen in Neuwied vergessen auf einer Weide, dem Futterzustand nach zu urteilen hat sich kaum jemand um sie gekümmert. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung.<br />Wenig später sind die Besitzverhältnisse geklärt, denn die Neuwieder „Adresse“ ist nicht die Besitzerin. Das Kreis-Veterinäramt beschlagnahmt die Tiere, beide Pferde werden uns in Obhut gegeben. Nach dem Abwägen aller Begleitumstände entschließt das Veterinäramt die Tötung des Wallachs.<br />Am 25.02.2010 rufen wir eine Interessengemeinschaft ins Leben und beschließen in Absprache mit dem Amt, dem Wallach eine „Chance“ einzuräumen. Sie sieht eine medizinische Versorgung sowie Weitervermittlungsanstrengungen unsererseits vor. Am gleichen Tag kommt es zu einer Schenkung der Pferde vom Veterinäramt an uns, was vom Kreis-Veterinäramt beurkundet wird.<br /><br /><img src="images/pascha8.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br /><br />Genau an dieser Stelle möchte ich einhaken und euch eine Geschichte erzählen. Ich weiß, dass das Internet eine Schlangengrube ist und man ständig Gefahr läuft Aussagen zu schreiben, die dann gegen einen selbst verwendet werden. Ob nun einfach kopiert, falsch interpretiert oder aus dem Zusammenhang heraus gerissen, die Aussagen sind selten die, die man eigentlich gepostet hat. Aus diesem Grunde stelle ich den nachfolgenden in eckigen Klammern gefassten [ ] Text unter ein Copyright und verbiete hiermit ausdrücklich diesen Text oder auch nur Teile hiervon zu kopieren. Des Weiteren erkläre ich hiermit ausdrücklich, dass die Geschichte frei erfunden ist und eventuelle Übereinstimmungen mit Personen rein zufällig sind. Ob sich die Geschichte nun tatsächlich so zugetragen haben kann bleibt dem Erfinderreichtum eines jeden Lesers überlassen.<br />[ Es war einmal vor langer Zeit eine Pferdewirtin, die bekam zwei Pferde geschenkt. Die Pferde standen lange Zeit vergessen auf einer Wiese in einer Stadt, dort wo die Wied in den Rhein fließt, und kein Mensch kümmerte sich ordentlich um die Tiere. So kam es, dass die Pferde immer schwächer und kranker wurden und schließlich kurz vor dem Tod standen. Viele Leute gingen an den Pferden vorbei und waren erbost über den kläglichen Zustand der armen Tiere. Sie wandten sich an eine kluge Ärztin aus dem Gefolge des Bürgermeisters. Kraft ihres Amtes nahm sie die Pferde von der Wiese und entschied, dass die Pferde hier nicht gut aufgehoben seien. Die Leute erklärten der Ärztin, dass die Besitzerin von zumindest einem dieser armen Pferde von weit her käme, noch weiter nördlich als die Grenze ihrer Ländereien. Die Frau aus dem Norden wie sie sie fortan nannten, habe aber nur eine kleine Wohnung inmitten einer großen Stadt und habe keine Möglichkeit sich selbst um das Pferd zu kümmern. Aus diesem Grunde habe sie das Pferd einer Freundin übergeben; und eben jene Freundin sei die Verantwortliche für die Tiere auf der Wiese.<br /><br />Der Ärztin wurde klar, dass sich die Frau ganz aus der Nachbarschaft eigentlich um die Pferde hätte kümmern müssen, was sie jedoch nicht ordentlich tat, obgleich sich die Frau aus dem Norden so nicht aus ihrer Verantwortung winden konnte. Die Ärztin war so sehr über diese Gleichgültigkeit erzürnt, dass sie die Pferde weit weg zu einer Pferdewirtin brachte und ihr die Tiere übergab. Der Pferdewirtin trug sie auf, sie solle alles erdenklich Notwendige tun damit es den Tieren besser erginge. Nach kurzer Zeit fanden sich zwei nette Menschen, die sich der kleinen Stute annehmen wollten, lediglich der große Wallach hatte noch keinen neuen Menschen gefunden. Ein herbei gerufener Tierarzt schaute sich den Wallach nochmals ganz genau an und untersuchte ihn gründlich. Als daraufhin klar wurde, dass der Wallach wirklich schwer krank war, sollte er vom Tierarzt erlöst werden.<br /><br />Der Pferdewirtin tat der große Wallach so leid, dass sie daraufhin sechzehn Freundinnen zusammenrief. Zusammen entschieden die Freundinnen, dem Dicken zu helfen. So setzten sie einen Vertrag auf und versprachen alle gemeinsam Lasten und Pflichten gegenüber dem Wallach zu teilen auf das es ihm bald noch besser ergehe. Jeder Frau gehörte fortan ein Stück vom Pferd wobei sie nicht festlegten, wem welches Stück gehört. Alles weitere Schicksal des Wallachs bedurfte von dieser Stunde an die Zustimmung aller sechzehn Frauen. Die Pferdewirtin freute sich über diese weise Entscheidung, war ihr hierdurch doch viel Kummer genommen.<br /><br />Eines Tages klingelte bei der Pferdewirtin das Telefon und eine Frau erkundigte sich nach dem Wallach. Sie hatte gehört, das Pferd sei zu verschenken. Die Pferdewirtin horchte natürlich auf, suchte sie doch einen netten Menschen für den Wallach. Sie gab der Frau zu verstehen, dass der Wallach keineswegs zu verschenken sein, eine Schutzgebühr müsse entrichtet werden. Die sechzehn Frauen wollten fortan eine Gewissheit über den guten Umgang mit dem armen Pferd. Kein Mensch sollte jemals wieder so arg dem Tier gegenüber sein. Die Frau wiederum gab nun an sie habe diese Information von einer Frau aus einer Stadt, dort wo die Wied in den Rhein fließt. Der Pferdewirtin wurde nun plötzlich klar, dass die Frau am Telefon von genau jener Person sprach, die die Pferde in einen so jämmerlichen Zustand gebracht hatte, und sie wurde ganz still. Eilig rief sie ihren Mann herbei und stellte das Telefon laut, worauf hin beide hören konnten, was die Frau am Telefon zu berichten hatte. Die Pferdewirtin fragte nun wie sie überhaupt auf die Person mit den Pferden gekommen sei und die Frau am Telefon sagte, dass doch eine Anzeige im Internet bei kalaido.de geschaltet sei. Eilig gab sie die Anzeigennummer preis und die Pferdewirtin überzeugte sich von der Existenz der Anzeige. Und tatsächlich, da stand es schwarz auf weiß<br /><br /><img src="images/kalaido.png" width="512" height="258" border="0" alt="" /><br /><br />Nun brannten der Pferdewirtin noch zwei Fragen auf der Seele. Alsdann fragte sie die Frau am Telefon, ob sie sich überhaupt über den gesundheitlichen Zustand des Wallachs erkundigt hatte. Die Frau am Telefon wusste über den schlechten Zustand des Wallachs. Sie gab an, dass die Weidenfrau die Tiere nicht absichtlich so vernachlässigt habe, die Frau aus dem Norden habe nicht mehr gezahlt. Das habe ihr die Weidenfrau selber gesagt. Nun waren die Pferdewirtin und ihr Mann doch sehr erstaunt wie freizügig die Weidenfrau mit dieser Information umging. Umso mehr drängte es sie nun zu ihrer zweiten Frage. Die Pferdewirtin wollte unbedingt wissen, woher die Frau am Telefon ihre Telefonnummer habe. „Die Weidenfrau hat sie mir gegeben“! sagte daraufhin die Frau am Telefon.<br /><br />Die Pferdewirtin und ihr Mann berieten lange an diesem Abend woher die Weidenfrau ihre Telefonnummer haben könnte, schließlich kannten sie diese Person nicht. Die Pferdewirtin entschied der Sache auf den Grund zu gehen und schrieb die Weidenfrau eine eMail in der Hoffnung, dass sie ihr das gleiche erzählen würde wie der Frau vom Telefonat. Die Aussage, dass die Frau aus dem Norden, sich erstens nicht um ihr Pferd gekümmert habe und zweitens auch nichts gezahlt habe, das wiederum der Grund für die Verwahrlosung sei, wollte die Pferdewirtin unbedingt schriftlich haben. Also schrieb sie<br /><br /><img src="images/web2.png" width="512" height="357" border="0" alt="" /><br /><br />Und siehe da, die Pferdewirtin bekam nie eine Antwort. Ebenso verschwand die Anzeige bei kalaido.de in null komma nix. Nun fragte sie sich natürlich ob die Frau am Telefon nicht die gleiche Frau wie die aus dem Norden also die ehemalige Besitzerin war und, wer auch immer der mysteriöse Anruferin war, diese nicht einfach nur ein paar Informationen brauchte. Wie zum Beispiel die Überprüfung der richtigen Adresse… denn immerhin wurde während des Gesprächs ausgiebig über die Pferde gesprochen. Was also läge näher als diese Vermutung?<br /><br />Die Pferdewirtin lächelte vergnügt, war es doch schon beinahe ruhig um die beiden Pferde geworden. Nun sollte sich neuer Zwist anbahnen. Nach kurzer Zeit erhielt die Pferdewirtin erneut eine eMail, diesmal von einem Anwalt. Zunächst zuckte sie ein wenig zusammen, dann aber dachte sie bei sich: „welcher Anwalt schreibt denn ein offizielles Dokument mit Aktenzeichen und allem was dazu gehört per eMail“? Im Anhang ein Firmenlogo, ganz so, als müsse man sich das offizielle Dokument zusammen bauen. Die Pferdewirtin nahm die eMail zur Kenntnis und schrieb zurück. <br /><br />Die gesetzte Frist sich mit dem Büro in Verbindung zu setzen ist nun vorbei. Der Pferdewirtin ist es etwas schwer um ihr Herz denn sie versteht nicht, was denn eigentlich geklagt werden soll. Die Herausgabe fremden Eigentums? In diesem Fall würde die Frau aus dem Norden die kluge Ärztin aus der Stadt wo die Wied in den Rhein fließt indirekt des Diebstahls und Sie die Pferdewirtin der Hehlerei bezichtigen.]<br /><br />Und da ist die eckige Klammer auch schon wieder zu und die Geschichte zu Ende. Wir hoffen das wir uns nun wieder unseren Pferden widmen können und was Pascha und Flora angeht halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.]]></description>
			<category>Pascha und Flora</category>
			<guid isPermaLink="true">http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/index.php?entry=entry100329-225234</guid>
			<author>Lorbeer</author>
			<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 20:52:34 GMT</pubDate>
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			<title>Hot and Cold</title>
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			<description><![CDATA[Die Wetterfrösche haben es prophezeit, Richtung Wochenende wird das Wetter deutlich besser. So wie es im Moment aussieht hat die quakende Gewerkschaft sogar recht. Eine ganze Schar von warmen Sonnenstrahlen hat uns heute das Leben versüßt. Bei so einem Wetterchen kommt auch unser mobiler Pferde-Pit-Stop gerne auf den Hof.  <br /><br />Das Team der Hufbeschlagschule war heute bei uns, um einer kleinen Handvoll unserer Pferde eine Frühjahrs-Pediküre zu verpassen. Was die wenigsten wissen, Burkhard der Chef geht nie ohne seine Wärmebildkamera aus dem Haus. Nach all dem Gefeile, Geschnippel und Geschmiede haben wir ihn dann auf unsere Weide gelockt um ein paar Bilder von Pascha zu machen. <br /><br />Unser Hauptinteresse galt dabei Paschas Kopf, da wir weiterhin dieses Sabbelproblem haben. Paschas Nase läuft immer noch, mal mehr, mal weniger. Um eine Entzündung auszuschließen, haben wir Bilder von seinem Kopf, Nebenhöhlen und Kieferbereich angefertigt. Die Bilder sind zurzeit in der Auswertung und wir stellen sie natürlich bald hier ein. Wir sind selber ein wenig gespannt, ob es Anomalien in diesem „Riesenkopf“ gibt.<br /><br />Mit zunehmender Temperatur ist es im Übrigen schwieriger vernünftige Wärmebilder anzufertigen. Das Fell der Tiere heizt sich durch Sonnenbestrahlung auf und kann so das Ergebnis verfälschen. Die Kameras sind zwar so schlau sich auf ein „Wärme-Mittel“ einzustellen, die Differenz zwischen dem kältesten und dem wärmsten Punkt im Bild wird jedoch immer geringer. Ob dieses ganze technische Gefasel Pascha interessieren würde?<br /><br /><img src="images/pascha7.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br /><br />Wir haben die letzten Tage ganz bewusst die Medikamente für Paschas Nebenhöhlen weggelassen. Unser Interesse galt hierbei, ob sich der Zustand dann verschlimmert. Leider kann aus den Erkenntnissen bis dato nichts Vernünftiges abgeleitet werden.<br /><br />Heute stand er sehr selbstbewusst und munter auf der Weide mit Flora und so ‚nem Haflingertypen, der hat ihn aber nicht die Bohne interessiert. Wir werden die nächsten Tage mal Flora bewusst gegen ein anderes Pony austauschen. Wir haben noch eine Classic-Pony-Stute im Angebot, die ist na sagen wir mal vorsichtig „promiskuitiv“, sie schmeißt sich einfach jedem Wallach an den Hals. Wir werden auch diesbezüglich berichten wie es ausgeht mit den beiden.]]></description>
			<category>Pascha und Flora</category>
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			<author>Lorbeer</author>
			<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 20:20:44 GMT</pubDate>
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			<title>Huhu!</title>
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			<description><![CDATA[An alle die sich für den weiteren Werdegang von Pascha und Flora interssieren. Es ist nicht so, dass hier nix weiter passiert. Wir hatten ja versprochen bei Gelegenheit noch ein paar Fotos einzustellen... wenn das Wetter mal schöner ist. <br /><br />DAS WETTER IST NICHT SCHÖN! <br /><br /><img src="images/matsch.jpg" width="500" height="374" border="0" alt="" /><br /><br />Wir hoffen auf baldige Besserung!]]></description>
			<category>Pascha und Flora</category>
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			<author>Lorbeer</author>
			<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 19:53:35 GMT</pubDate>
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			<title>Was für ein lahmer Tag</title>
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			<description><![CDATA[Auch heute standen Flora und Pascha wieder mit einer kleinen Herde auf der Weide. Beide Tiere sind komplett problemlos und super verträglich mit anderen Pferden. Beide hatten heute einen ChillOut, kein Spazieren, keine Bodenarbeit, kein garnix. Nur auf der Weide stehen und mit den anderen Vierbeinern Sozialkontakte Pflegen. <br /><br />Ich hoffe, dass morgen das Wetter mal ein wenig besser ist. Dann mache ich ein paar Bilder von den beiden.<br />]]></description>
			<category>Pascha und Flora</category>
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			<author>Lorbeer</author>
			<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 21:16:29 GMT</pubDate>
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			<title>Pascha und Flora sind nicht mehr alleine</title>
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			<description><![CDATA[Heute Morgen sind Pascha und Flora voller Elan losgestapft, ihren täglichen Spaziergang fordern sich beide ein. An der Stelle wo wir eigentlich umdrehen ist er einfach weitergegangen als ob er sagen wollte, ich kann noch also weiter. Bergab geht Pascha noch sehr unsicher.  <br /><br />Bergauf machen wir ihn vom Strick los und lassen ihn frei laufen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich Pascha seine Kraft dann wesentlich besser einteilt.<br />Beim Putzen zeigt der Dicke ein seltsames Verhalten: wenn man beim Putzen mit ihm spricht und an seine Hinterbeine will droht er. Ist man dagegen still und sagt nichts, toleriert er die Berührung an den Beinen. Das werden wir natürlich weiter beobachten und ausprobieren.<br /><br />Heute Morgen hat Pascha wieder gelben Sabbel mit geronnenem Blut an der Nüster gehabt, wenn es die Nebenhöhlen sind sollte das langsam aufhören. Abend ist der Ausfluss grünlich.<br /><br /><img src="images/pascha6.jpg" width="374" height="500" border="0" alt="" /><br />Paschas Ausfluss aus der Nüster<br /><br />Flora und Pascha wurden heute zum ersten mal mit anderen Pferden auf die Weide gestellt. Sie schauen Interessiert, die anderen ignorieren sie. Gehört hat sie die Herde ja schon länger, und nach den Arbeitstagen haben sich die Tiere auch im Hof gesehen, es waren also nicht „Neue“. Trotzdem hatten wir die Zusammenführung etwas, na sagen wir mal etwas emotionaler erwartet. Im Laufe des heutigen Tages wurde es dann aber trotzdem noch interessant.<br />Flora ist im Verlauf des Tages immer öfter zu den anderen Pferden gegangen und hat nach einiger Zeit sogar rossiges Verhalten gezeigt, aha Lebensgeister. Pascha hat sich die Sache zunächst teilnahmslos angesehen, ist dann aber doch mal zur seiner Dame gegangen. Wir bilden uns ein, dass er sogar eine Art von „die ist mir“ Verhalten an den Tag gelegt hat.<br /><br />Wir hoffen, dass die Beiden durch die Zusammenführung wieder mehr Interesse an ihrer Umwelt entwickeln, und Pascha natürlich auch andere Sozialpartner zu akzeptieren lernt. Wir haben leider keine Ahnung wie lange Pascha und Flora schon zusammen leben, aber die Zeit des Abschieds rückt für beide unaufhaltsam näher.]]></description>
			<category>Pascha und Flora</category>
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			<author>Lorbeer</author>
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 20:02:20 GMT</pubDate>
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			<title>Nur Routine</title>
			<link>http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/index.php?entry=entry100310-180430</link>
			<description><![CDATA[Paschas Nasenproblem besteht weiterhin, das austretende Sekret ist eitrig gelb und stinkt säuerlich, nicht schön. Ich wünschte ein Pferd könnte sich mal ordentlich die Nase putzen. Habt ihr schon mal kleine Kinder mit ‚ner riesen Rotznase gesehen? Da muss man doch ran, oder? Ungefähr diese unterschwelligen Bedürfnisse habe ich bei Paschas Nüster, ich will das Ding PUTZEN! <br /><br />Das tägliche Ritual mit den Hinterfüßen von Pascha wird stumpf weiter durchgeführt. Striegeln was das Zeug hält und hier und da, natürlich ganz durch Zufall, auch mal ein Stück Bein.]]></description>
			<category>Pascha und Flora</category>
			<guid isPermaLink="true">http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/index.php?entry=entry100310-180430</guid>
			<author>Lorbeer</author>
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:04:30 GMT</pubDate>
			<comments>http://www.lorbeer-pferdeschutz.de/comments.php?y=10&amp;m=03&amp;entry=entry100310-180430</comments>
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